Informationen zur Teilnahme
Recherche
In der Rubrik IFL weltweit können Sie sich einen Überblick über die Einsatzländer der Entsendeorganisationen verschaffen, unter Tätigkeitsbereiche über die Einsatzfelder. Genaue Einsatzmöglichkeiten sind bei den Organisationen zu erfragen. Kontaktdaten und Ansprechpartner sind in der Rubrik Mitglieder zu finden
Anfragen und Bewerbung
Wer sich konkret für die Projekte und Einsatzstellen interessiert, sollte sich direkt mit den entsendenden Organisationen in Verbindung setzen, ebenso bei Fragen zur Finanzierung, zur Versicherung, zur Vor- und Nachbereitung etc. Bewerbungsunterlagen sollten einige Angaben zur Person (Alter, Ausbildung, Erfahrungen etc.), eine Beschreibung Ihrer Vorstellungen (Dauer des Dienstes, Tätigkeitsfeld, Land etc.) sowie ein kurzes Motivationsschreiben enthalten.
Für eine erste Kontaktaufnahme können Sie unser Onlineformular unter Bewerbungsanfrage nutzen. Unter Mitglieder finden Sie Kurzinformationen und Kontaktdaten der Trägerorganisationen. Im Download-Bereich steht Ihnen eine entsprechende Liste zum Herunterladen zur Verfügung.
Der Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee e.V.“ (AKLHÜ) steht für allgemeine Fragen zur Verfügung und informiert und berät Interessierte.
Voraussetzungen
Im Prinzip kann jeder mitmachen, der mindestens 18 Jahre alt ist. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung, vorausgesetzt wird nur eine gute körperliche Konstitution und eine gewisse Belastbarkeit und Flexibilität. Berufliche bzw. fachliche Qualifikationen werden nicht erwartet, z.T. allerdings ein gewisses Maß an Fremdsprachenkenntnissen. In einzelnen Fällen erfordert der Einsatzort oder die Aufgabenstellung vor Ort besonderes Engagement oder psychische Stabilität.
Der Aufenthalt
Die Freiwilligendienste dauern zwischen 3 und 24 Monate. Die Freiwilligen wohnen während ihres Aufenthalts oftmals in Gastfamilien oder in speziellen Unterkünften der Einrichtungen. Verpflegung und Unterkunft sind in jedem Fall sichergestellt. Vor Ort stehen ihnen Mitarbeiter der Einsatzstellen als Ansprechpartner zur Verfügung, auch der Kontakt nach Deutschland zur Entsendeorganisation bleibt bestehen. Es ist fester Bestandteil des IFL, die Freiwilligen vor ihrer Abreise in einem mehrtägigen Seminar auf ihren Einsatz vorzubereiten. Außerdem werden Nachbereitungsveranstaltungen nach der Rückkehr und z.T. auch Workshops und Zusammenkünfte während des Aufenthalts angeboten.
Die Kosten
Zwar wird das Projekt für drei Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert, doch müssen die Teilnehmer einen Eigenbeitrag einkalkulieren. Dieser ist je nach Einsatzstelle, Land und Organisation unterschiedlich. Fragen zu den Kosten und Leistungen sollten daher direkt an die jeweiligen Entsendedienste gerichtet werden.
Zum Teil wird dem Freiwilligen nahegelegt, sich einen Unterstützerkreis aufzubauen, d.h. Menschen und Institutionen aus seiner Umgebung zu finden, die sich an der Finanzierung des Auslandsaufenthalts beteiligen. Dies können Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sein, oder auch Lokalpolitiker, ortsansässige Firmen oder die Kirchengemeinde. Die Organisationen stehen den Freiwilligen dabei natürlich mit Tipps und Hilfestellungen zur Seite.



