Teilprojekt: "Partnerstrukturförderung in Lateinamerika"
Partnerdialog und Qualitätssicherung – dies sind die Stichworte, die das Teilprojekt charakterisieren. Die Partnerorganisationen und Einsatzstellen im Ausland sind beträchtlich am Gelingen oder Scheitern von Freiwilligendiensten beteiligt. In ihren Händen liegt ein Großteil des tatsächlichen Ablaufs eines Dienstes. Dabei können verschiedene Probleme auftreten, nicht selten aufgrund mangelnder Kommunikation der Beteiligten.
Durch die Maßnahmen des Teilprojekts sollen die Rahmenbedingungen für internationale Freiwilligendienste verbessert werden. Die Partner sollen stärker in die Prozesse einbezogen werden, damit zukünftig Überforderungen oder Schieflagen vermieden werden können. Die regionale und internationale Vernetzung soll vorangebracht, der Erfahrungsaustausch erhöht und die personellen Ressourcen effizienter genutzt werden.
In der Praxis heißt das: Beratungen, fachlicher Austausch, Aufgaben- und Rollenklärungen, Abstimmung von Daten- und Bedarfserhebungen. Dies geschieht im Rahmen von Projektbesuchen und Workshops, die von einem Berater auf Zeit vor Ort organisiert und durchgeführt werden. Solche Workshops („talleres“) richten sich an die Mitarbeiter der lokalen Organisationen und Projektstellen, die mit Freiwilligendiensten befasst sind. Hier sollen ihnen ihre Aufgaben näher gebracht und die Möglichkeit geboten werden, generelle Fragen zu klären und untereinander Erfahrungen auszutauschen. Zudem wird jedes Jahr ein internationaler Workshop in Deutschland stattfinden.
Als Gebiet wurde Lateinamerika gewählt, da hier die Zahl der Freiwilligendienste stets sehr hoch ist und günstige Voraussetzungen vorliegen. Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) verantwortet das Teilprojekt.


