Sudan
Internationale Freiwilligendienste fur unterschiedliche Lebensphasen

IFL

IFL (internationaler Freiwilligendienst): Neue Formen des freiwilligen Engagements für alle Altersgruppen.

Internationale Freiwilligendienste

Ziele des IFL: Gesellschaft Impulse geben, Menschen mobilisieren, Solidarität und Zivilcourage zu einer Selbstverständlichkeit machen.

generationsübergreifend Freiwilligendienst für Ältere / Senioren

generationsübergreifend Ausrichtung: wo in den üblichen Formen der Freiwilligendienst die Altersgruppen für gewöhnlich unter sich bleiben und stets die junge Generation überwiegt, steht dieser Dienst Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen offen.

Ausland freiwillig Arbeiten / freiwilliges Engagement

Die Freiwilligen können sich weltweit (derzeit in 28 Ländern) engagieren – ob für Frieden und Menschenrechte, für Gesundheit, Kultur und Bildung, für soziale Gerechtigkeit, Integration oder den Schutz der Natur.

Sabbatjahr, Sabbatical

Wer sich für ein konkretes Projekt interessiert, sollte sich mit den entsendenden Organisationen selbst in Verbindung setzen, ebenso bei Fragen zur Finanzierung, zur Versicherung, zur Vor- und Nachbereitung etc. Bewerbungsunterlagen sollten einige Angaben zur Person (Alter, Ausbildung, Erfahrungen etc.), eine Beschreibung Ihrer Vorstellungen (Dauer des Dienstes, Tätigkeitsfeld, Land etc.) sowie ein kurzes Motivationsschreiben enthalten.

Teilprojekt: "Partnerstrukturförderung in Lateinamerika"

Partnerdialog und Qualitätssicherung – dies sind die Stichworte, die das Teilprojekt charakterisieren. Die Partnerorganisationen und Einsatzstellen im Ausland sind beträchtlich am Gelingen oder Scheitern von Freiwilligendiensten beteiligt. In ihren Händen liegt ein Großteil des tatsächlichen Ablaufs eines Dienstes. Dabei können verschiedene Probleme auftreten, nicht selten aufgrund mangelnder Kommunikation der Beteiligten.

Durch die Maßnahmen des Teilprojekts sollen die Rahmenbedingungen für internationale Freiwilligendienste verbessert werden. Die Partner sollen stärker in die Prozesse einbezogen werden, damit zukünftig Überforderungen oder Schieflagen vermieden werden können. Die regionale und internationale Vernetzung soll vorangebracht, der Erfahrungsaustausch erhöht und die personellen Ressourcen effizienter genutzt werden.

In der Praxis heißt das: Beratungen, fachlicher Austausch, Aufgaben- und Rollenklärungen, Abstimmung von Daten- und Bedarfserhebungen. Dies geschieht im Rahmen von Projektbesuchen und Workshops, die von einem Berater auf Zeit vor Ort organisiert und durchgeführt werden. Solche Workshops („talleres“) richten sich an die Mitarbeiter der lokalen Organisationen und Projektstellen, die mit Freiwilligendiensten befasst sind. Hier sollen ihnen ihre Aufgaben näher gebracht und die Möglichkeit geboten werden, generelle Fragen zu klären und untereinander Erfahrungen auszutauschen. Zudem wird jedes Jahr ein internationaler Workshop in Deutschland stattfinden.

Als Gebiet wurde Lateinamerika gewählt, da hier die Zahl der Freiwilligendienste stets sehr hoch ist und günstige Voraussetzungen vorliegen. Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) verantwortet das Teilprojekt.